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Reisetagebuch

Johannes Gärtner (Dresden)

Warum wird dort nicht gesungen?

Seit Kindertagen begleitet mich die „Ode an die Freude“, der Weg zum Loschwitzer Schillerhäuschen (Dresden) war mir immer ein Spaziergang in eine Welt voller Geheimnisse, ein Damals, dass irgendwie „ganzer“ war.

Als mich meine Eltern erstmals in Sinfoniekonzerte mitgenommen haben, dachte ich immer: Warum wird dort nicht gesungen? Oper lernte ich erst später kennen.

Ich träumte von großen Gedichten von Goethe und Schiller und irgendwann höre ich die 9. Sinfonie - da wurde gesungen, „mein“ Gedicht. Jahre später - 2019 - inszenierte ich mein Schiller-Programm „Freiheit - schöner Götterfunken“ - Beethovens Version war natürlich das Finale unter den acht gespielten Vertonungen (insgesamt gibt es über 100!!!). Beethoven, Schiller, Schicksal und die (eigene) Lebensreise - das gehört für mich zusammen.

Was sagt er uns mit seiner Kunst heute, einer Kunst, die will, die mehr als Kunst sein will! Was wollen wir? Heute, mit seiner Musik und seinem Wollen?

Ich freue mich auf das gemeinsame Schaffen – Beethoven Art Tour 1796 | 2026!