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Reisetagebuch

Ludwig van Beethoven an Frank Wallburger (Reiseleiter)

Gnadenreiche Herren an die ich schreiben gedenke

(Auszug) "… daß du mir geschrieben hast, hatte ich nicht vermuthet. Noch fremder ist mir die Welt, mir geht es nicht gut. Mein Herz, und überhaupt wider mein ganzes Gefühl! stehen jezt wieder im Kalten Lande, wo mir scheint, die Menscheit noch immer unter ihrer Würde behandelt. (…) Ich weiß gewiß, daß mir nach JahrHunderten da manches begegnen wird - ohne vorgestekten Zielen.

Meine erste Ausflucht wird nach Prag seyn, und dann vielleicht nach Dresden weiter. Du könntest wir wohl schreiben, wie hoch die Reise von hier kömmt, wobey wie bald ich von hier gehe, ich nicht bestimmen kann. (…) Das Internet als neue Denkungs-Art hilft als erstes. Ich bitte dich aber mir immer zu schreiben, so oft du kannst, laß mich nicht durch die Entfernung vermindern. Ich bin dankbar für jede Hilfe, mag alten Rheinwein zu trinken.

Wenn ich also eine kleine Anzahl Bouteillen erhielte und Namen von Gnadenreichsten Herren an die ich nemlich zu schreiben gedenke. ...

L. v. Beethoven"