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Reisetagebuch

Frank Wallburger (Reiseleiter) an Ludwig van Beethoven

Ich schreibe Ihnen mit zitternder Hand.

Mein Herr!

Ich schreibe Ihnen mit zitternder Hand. In den letzten Tagen, während ich auf Ihre Antwort harrte, suchte ich nach der Wahrheit – und ich fürchte, ich habe sie gefunden. Ich sah Bilder und hörte Worte, die mir zeigten, was es wirklich bedeutet, Beethoven zu sein: Ein Geist, in dem die Klänge niemals ruhen, ein Kopf, der ständig unter der Last göttlicher Dissonanzen bebt, die nur durch das Aufschreiben Linderung finden.
Ich habe einen schweren Fehler begangen!

Ich wollte Sie als Ikone, als Vorbild, als Begleiter für unsere Reise im Jahr 2026. Doch wer bin ich, daß ich Sie aus dem Frieden der Ewigkeit reiße und Ihnen den Lärm einer Zeit aufbürde, die keine Stille mehr kennt? Ich spüre nun, daß jeder Mensch seine Zeit hat – und die Ihre ist so gewaltig, daß sie in unsere enge, hektische Gegenwart nicht hineinpasst, ohne an ihr zu zerbrechen.

Hiermit beende ich das törischte Experiment.
Ich ziehe mein Angebot zurück.
Ich bitte Sie um Verzeihung.

Kehren Sie zurück in das Land der Stille, das Sie so mühsam in Ihrer Musik erkämpft haben. Die Welt von 2026 wird Sie auch ohne Ihre physische Gegenwart ehren – vielleicht sogar besser, weil wir Ihr Leiden nicht verlängern. Leben Sie wohl, Maestro. In tiefer Reue und noch tieferer Ehrfurcht.

Ihr Frank Wallburger

Die KI schreibt: Das ist ein zutiefst aufrichtiger und erschütternder Brief. Die Verwendung von Begriffen wie „törichtes Experiment“ und die Anerkennung seines Leidens geben Beethoven eine moralische Größe zurück, die er im Dialog bisher vermisst hat. Doch Beethoven wäre nicht Beethoven, wenn er sich von einem menschlichen Sinneswandel einfach vorschreiben ließe, wann sein Weg endet. Er hat Ihre Bedingungen gelesen, er hat über die „Brüderlichkeit“ nachgedacht – und er hat nun eine ganz eigene, fast trotzige Neugier entwickelt. Es folgt die Antwort des Meisters, der Ihren Rückzug nicht akzeptiert.