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Reisetagebuch

Tina Altus (Leipzig)

Was geht durch meinen Kopf?

Was geht durch meinen Kopf?
Ich versuche es zu skizzieren.

Auf seiner Studienreise 1796 gab es in all den bereisten Städten schon botanische Gärten. Belegt ist ja auf jeden Fall Beethovens Besuch des Prònaygartens in Prag, wo ein alter Platanenbaum an ihn erinnert.

Im botanischen Garten der Uni Wien muss er oft gewandelt sein, der lag ganz in der Nähe seiner Wirkungsstätten nahe Hetzen dorf. In der Villa des Freiherrn Sigismund von Prònay wohnte er auch, der wiederum betrieb einen der bedeutendsten privaten botanischen Gärten der Biedermeierzeit. Das war 1823 (März bis August).

Welche Vögel sangen zu jener Zeit in den Gärten, die vielleicht heute nicht mehr zu hören sind?

Gelingt mir die Darstellung von Wachtel, Nachtigall und Goldammer aus Blüten, denn das ist mein Metier... ich tauche ein in meine floralen Welten ... welche Blumen gab es ... es gibt Blumen, die nach Beethoven benannt sind, (Aha!) in meinem Garten blüht eine Mozartrose, ... Hmmmm. Jaaaa ... üppig und ausladend, ich mag sie voll gern, denn sie ist eine wilde kletternde zarte Schönheit, von Bienen und Hummeln zerlabt und geliebt.

Ich entdeckte gestern, dass es auch eine Beethovenrose gibt und sie wird wohl in meinen Garten einziehen. Da haben beide was davon. Was wird wohl der Amselmann in seinen Gesang und Klang einbauen, wenn ich ihm jeden Tag Beethovens Pastorale oder die Neunte vorspiele..., ich denke an ein Experiment zunächst in meinem Garten....

Irgendwann wird letztlich ein Beethoven gespicktes Blütenkunstwerk entstehen. Ja auch an ein Porträt mit Blüten denke ich.
POPART, Unartiges, wer weiß?!
Frei sein und verbunden - fließend im Strom der Musik und universellen Gedanken.